Viele Mamas kennen das: Eigentlich will man ein Gespräch ruhig und klar führen – und plötzlich kippt alles. Auf einmal ist man trotzig, weinerlich, unfair oder einfach nur gestresst. Danach bleibt oft das Gefühl: „So wollte ich eigentlich gar nicht reagieren.“
Warum passiert das? Und wie können wir lernen, im Alltag mehr bei uns zu bleiben, ohne von Gefühlen überrollt zu werden?
Gefühle sind keine Gegner, sondern Wegweiser
Gefühle gehören zu unserem Alltag – egal ob Freude, Angst, Wut oder Traurigkeit. Sie sind kein Zeichen von Schwäche, sondern Hinweise darauf, dass in uns etwas Wichtiges angesprochen wird.
Das Problem entsteht, wenn wir Gefühle ungefiltert ausagieren oder sie wegdrücken, bis sie sich irgendwann explosionsartig entladen.
Viele Frauen berichten, dass sie im Alltag oft:
von Emotionen überrascht werden,
sich hilflos fühlen,
in Streitigkeiten vom eigentlichen Ziel abkommen,
oder gar nicht wissen, wie sie mit ihren eigenen Reaktionen umgehen sollen.
Der erste Schritt: Beobachten statt Überrollen lassen
Ein einfacher, aber wirksamer Ansatz ist es, die Beobachterrolle einzunehmen. Statt sofort ins Handeln oder Reagieren zu gehen, lohnt es sich, kurz innezuhalten und zu fragen:
Was genau fühle ich gerade?
Hat dieses Gefühl wirklich mit der aktuellen Situation zu tun – oder erinnert es mich an etwas aus der Vergangenheit?
Bin ich hier gerade in echter Gefahr oder ist es nur eine alte Emotion, die hochkommt?
Allein dieser Perspektivwechsel kann schon entlasten. Gefühle verlieren an Intensität, wenn wir sie anschauen, benennen und bewusst atmen.
Gefühle zeigen – ohne andere zu belasten
Wichtig ist: Gefühle müssen nicht verdrängt werden. Sie dürfen da sein. Doch es macht einen Unterschied, wie wir sie ausdrücken.
Ein Beispiel:
Wenn ich im Familienalltag gestresst oder traurig bin, kann ich das klar sagen – ohne die Kinder emotional zu belasten. Etwa so: „Mir geht es gerade nicht so gut. Es hat nichts mit dir zu tun, aber ich brauche kurz Ruhe.“
Kinder lernen dadurch: Gefühle sind normal, sie dürfen da sein – und man kann damit umgehen, ohne dass jemand verletzt wird.
Der Gewinn: Mehr Gelassenheit & Verbindung
Wenn Gefühle nicht mehr wie eine Staumauer angestaut sind, entsteht Entlastung – in uns selbst und in der ganzen Familie. Gespräche werden klarer, wir bleiben beim eigentlichen Ziel und erleben mehr Verbindung statt Streit.
Viele Mamas berichten, dass dadurch in ihrer Familie eine neue Leichtigkeit, Offenheit und Wertschätzung entsteht.
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Foto Maria Rafelt




